eRelation/Procurement
 

Magna International (Germany) GmbH

Weltweite Beschaffung mit DIG

Der drittgrößte Automobilzulieferer der Welt, der MAGNA-Konzern, setzt seit Anfang 2008 auf die Beschaffungsplattform eRelation/Procurement der DIG. MAGNA ist durch Unternehmenszukäufe sprunghaft gewachsen und jedes übernommene Unternehmen brachte eine eigene Organisation, eigene Beschaffung und eigene ERP-Systeme mit in den Konzern.

Über 50 MAGNA-Standorte aus dem gesamten MAGNA-Konzern erledigen ihre C-Teile-Beschaffung schon über eRelation/Procurement und profitieren so von den für den gesamten Konzern ausgehandelten Einkaufskonditionen. Für die verschiedenen Unternehmensstrukturen wurden von Magna und DIG verschiedene Varianten der Anbindung erarbeitet.

Interview mit Frau Sabine Jäntsch, Strategischer Einkauf bei Magna International (Germany) GmbH:

DIG: Wie beschreiben Sie die Ausgangssituation für die Einführung von eRelation/Procurement innerhalb des Konzerns?

SJ: Die Ausgangssituation ist –  wie immer im MAGNA-Konzern – kompliziert. Man muss die Leute mit ins Boot holen und von dem Nutzen eines neuen Projektes überzeugen. Leider ist dies per Email oder Telefonkonferenz nur schwer möglich, weshalb ich derzeit versuche, so viele MAGNA Standorte in Deutschland und Österreich wie möglich persönlich zu besuchen und für das Projekt zu begeistern. Bisher mit großem Erfolg. Bei allen vorgestellten Standorten wurde sofort das Bedürfnis geweckt, so schnell wie möglich die Beschaffungsplattform von DIG nutzen zu können.

DIG: Wie schnell wird sich die Investition für eRelation/Procurement amortisiert haben? ROI?

SJ: Das ist natürlich abhängig von der Größe des Standortes und der Art der Anbindung (stand-alone oder mit Anbindung an das ERP System). Hier ist leider keine pauschale Aussage möglich.

DIG: Was zeichnet Ihrer Meinung nach DIG und deren Produkte besonders aus? Wie empfanden Sie die Projektabwicklung durch DIG?

SJ: Die Abwicklung durch DIG empfand ich als sehr partnerschaftlich und professionell. DIG ist durch seine Struktur schnell, flexibel und äußerst kooperativ, nahe am Kunden und dessen Bedürfnissen. Mit einem anderen Partner hätten wir unser Projekt vermutlich nur mit erheblichen Schwierigkeiten einführen können.

DIG: Für Magna gibt es  verschiedenen Varianten der Plattform - stand-alone oder mit Integration ins ERP-System. Welche Variante finden Sie besser bzw.  zukunftsweisender?

SJ: Ich denke, dass unsere Produktionsstandorte ab einem gewissen Volumen von C-Artikeln nicht umhin kommen werden, die Procurementplattform an ihr existierendes ERP-System anzubinden. Denn nur so haben wir die größtmögliche Synergie und natürlich auch nach einem Initialaufwand (Integration von eRelation/Procurement in das ERP System) das größte Einsparpotential.

DIG: In welche Richtung soll sich das Projekt in Zukunft entwickeln? Welche weiteren Schritte sind geplant?

SJ: Wir haben noch einige Ideen, wie wir die Beschaffungsplattform erweitern möchten, nicht nur die Anbindung von neuen Lieferanten, sondern auch die Punch-out Variante der bestehenden Anbieter auf der Plattform. Wir haben auch angedacht eventuell einen Einkaufsdienstleister (Spot-Buy) mit einzubinden, über den wir weitere Artikel – natürlich in Kooperation mit dem Einkauf – beziehen können. Auch eine Einbindung der Reisestelle ist denkbar und vieles mehr. Ich denke, das Projekt wird mich noch länger begleiten.

DIG: Wie wird eRelation/Procurement von den beschaffenden Mitarbeitern angenommen?

SJ: Wenn die Mitarbeiter erst einmal von mir „ans Händchen“ genommen worden sind und mit mir die ersten Schritte in eRelation/Procurement gemacht haben, sind sie durch die Bank begeistert. Mein Standardspruch lautet: „Wer sich auf Amazon auskennt, kommt auch instinktiv auf der Plattform problemlos zurecht. Man muss den KollegInnen nur die „Angst“ vor der Erstanwendung nehmen, die völlig unberechtigt ist. Auch die User aus der Montage oder der Instandhaltung sind durchweg begeistert, was mich wiederum motiviert, schnellst möglich immer mehr User auf die Einkaufsplattform zu bekommen.

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